Die Welt ist noch immer erschüttert von der herzzerreißenden Nachricht von Diogo Jotas plötzlichem Tod bei einem verheerenden Autounfall. Nun hat sich ein Arzt, der zu den Ersthelfern am Unfallort gehörte, gemeldet und intime Details aus Jotas letzten Momenten preisgegeben – ein ernüchternder und zugleich seltsam tröstlicher Einblick in die letzten Momente des Fußballstars.

Dr. Miguel Lourenço, ein Notarzt, der wenige Minuten nach dem Unfall eintraf, berichtete, dass Jota noch bei Bewusstsein war, als Hilfe eintraf. „Er war schwer verletzt, aber wach“, sagte Dr. Lourenço den Reportern sichtlich bewegt. „Er war desorientiert und stand unter Schock, konnte aber sprechen.“
Laut dem Arzt galten Jotas erste Worte nicht ihm selbst, sondern seiner Familie. „Er fragte immer wieder: ‚Geht es allen gut? Bitte sagen Sie meiner Frau … meinen Kindern, dass ich sie liebe.‘ Selbst in diesem schrecklichen Moment dachte er nur an sie.“
Dr. Lourenço beschrieb, wie er und das Ärzteteam alles Mögliche taten, um Jota am Straßenrand zu stabilisieren, bevor sie ihn in die nächste Notaufnahme brachten. „Er kämpfte. Wirklich kämpfte“, betonte der Arzt. „Er drückte mir einmal die Hand und versuchte, mehr zu sagen, aber seine Stimme war so schwach.“
Trotz aller Bemühungen waren Jotas Verletzungen leider zu schwer. Er verstarb kurz nach seiner Ankunft im Krankenhaus.
Der Bericht des Arztes spendete den verzweifelten Fans etwas Trost. Viele drückten in den sozialen Medien ihre tiefe Betroffenheit darüber aus, dass Jotas letzte Gedanken von Liebe zu seiner Familie geprägt waren. „Das zeigt einfach, was für ein Mann er war – ein echter Familienmensch, selbst am Ende“, schrieb ein Unterstützer.
Dr. Lourenço schloss mit den Worten: „Ich möchte, dass seine Angehörigen wissen, dass er nicht allein war. Wir haben seine Hand gehalten. Er hat diese Welt nicht schweigend verlassen.“
Zwar kann nichts die Tragödie lindern, die den Verlust eines so großen Talents so früh verursacht, doch das Wissen, dass Diogo Jotas letzte Momente von Mut und Liebe geprägt waren, bietet allen, die um ihn trauern, einen kleinen, bittersüßen Trost.